Care und Postwachstum


Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, auch Kochen, Putzen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch dafür fehlt heute oft die Zeit und das Geld. Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen. Gerecht verteilt. Unter fairen Bedingungen. Für ein gutes Leben für alle.
Um mitzugestalten, schau Dir unsere aktuelle Arbeit an:

Regionalgruppe Leipzig des Netzwerks Care Revolution

Wir haben mit etwa 30 Personen eine Regionalgruppe des Netzwerks Care Revolution in Leipzig gegründet. Ihr seid herzlich zu unseren Treffen eingeladen!
Care Revolution Leipzig trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat um 17 Uhr, in der Georg-Schwarz-Straße 19 (Kubu), 04177 Leipzig. Falls Du Kinderbetreuung brauchst oder andere Fragen hast, schreibe bitte an care@knoe.org!
> Mehr Infos auf der facebook-Seite von Care Revolution Leipzig

Segeltörn Care Revolution

Du beschäftigst dich mit Fragen rund um Care (Sorgearbeit) und/oder bist bereits im Netzwerk Care Revolution aktiv? Dann komm mit zum Care Revolution Segeltörn! Wir wollen fünf Tage auf dem Segelschiff Lovis verbringen, um uns auszutauschen und gemeinsame Projekte voranzubringen.
> Mehr Informationen zum Segeltörn

Workshops und Bildungsmaterial zum Thema Degrowth und Care

2018 arbeiten wir an Bildungsmaterial zum Thema und planen zahlreiche Workshops. Wir freuen uns über Anfragen! Einfach per Mail an care@knoe.org.

MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“

Im November 2017 veranstalteten Care Revolution Leipzig und das Konzeptwerk eine MitMachKonferenz zum Thema Sorge-Arbeit und Postwachstum in Leipzig.
> Zur Dokumentation der Konferenz

Einen ersten Eindruck gibt unser Video:

 

Das Netzwerk Care Revolution und das Konzeptwerk

Neben unseren regionalen Aktivitäten arbeiten wir auch im bundesweiten Netzwerk Care Revolution mit. Unter anderem planen wir für den Winter ein Treffen, um für 2019 eine gemeinsame Kampagne zu planen.

„Wofür wirtschaften wir eigentlich, wenn nicht für die Erfüllung unserer Bedürfnisse?“ – mit dieser Frage arbeitet das Netzwerk daran, Sorge-Arbeiten und diejenigen, die sie ausführen, sichtbar zu machen. Es zeigt, wie wichtig Altenpflegerinnen und Hausfrauen (ja, der Großteil der Sorge-Arbeiten wird noch immer von Frauen verrichtet) für unsere Gesellschaft sind und stellt sich gegen die Profitlogik in der Sorge-Branche. Denn Sorge-Arbeiten lassen sich nicht zugunsten von Gewinnerwartungen optimieren. Sie folgen ihrer eigenen Logik – für sie sind Zuneigung, Geduld und Zeit wichtig.

Das Projekt wird gefördert von