Wirtschaftswende

Mit unserem Projekt „Wirtschaftswende – mit einer sozial-ökologischen Transformation aus der Eurokrise“ haben wir aufgezeigt, warum und wie eine sozial-ökologische Transformation die Eurokrise lösen könnte. Wir wollten damit einen Weg jenseits von Spar- oder Wachstumszwang aufzeigen, welcher nicht nur die kurzfristigen Probleme im Blick hat, sondern auch eine längerfristige soziale, ökologische und demokratische Perspektive eröffnet.

Appell_Titelseite

Das Projekt bestand aus drei Hauptelementen

– Einem Appell, den wir zusammen mit zivilgesesellschaftlichen Organisationen und zahlreichen Professor_innen veröffentlicht haben
– Einem Hintergrundpapier, in dem wir die Krise analysiert und unsere Forderung dargelegt haben
– Einer wissenschaftlichen Tagung, auf der rund 50 Wissenschaftler_innen ihre Arbeiten zum Thema vorstellen
 

Appell

Unseren Appell für eine Wirtschaftswende entwickelten wir gemeinsam mit der Akademie Solidarische Ökonomie, BUNDjugend, Fairbindung, NAJU und dem Förderverein Wachstumswende. Zahlreiche Professor_innen und Vertreter_innen einer alternativen Wirtschaftsordnung waren die Erstunterzeichner_innen, darunter Ulrich Brand, Adelheid Biesecker, Christian Felber und Barbara Muraca. Er wurde anschließend online zur Unterzeichnung frei gegeben und hat innerhalb von vier Monaten 260 Unterschriften erzielt.

Hintergrundpapier_Titelseite

> Den Appell können Sie hier herunterladen.

 

Hintergrundpapier

Um das Konzept von Wirtschaftswende zu erörtern, erstellten Nina Treu, Christopher Laumanns, Lena Kirschenmann und Kai Kuhnhenn ein 30-seitiges Hintergrundpapier. Darin analysieren sie zunächst die Ursachen der Eurokrise und zeigen auf, welche Aspekte im öffentlichen Diskurs oft vernachlässigt werden. Zu jedem dieser Probleme zeigen sie einen möglichen Lösungspfad auf.

> Hier können Sie das Hintergrundpapier herunterladen.

 

Wissenschaftliche Tagung

Im November 2014 veranstalteten wir außerdem in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung und dem KMU der Universität Göttingen eine kleine wissenschaftliche Tagung. Wir konnten Adelheid Biesecker, Ronnie Schöb, Hans-Jürgen Bieling und Sigrid Stagl für Keynotes gewinnen. Kurzinterviews mit diesen zu Wirtschaftswende können Sie hier finden. Insgesamt nahmen ca. 50 überwiegend junge Wissenschaftler_innen teil, welche ihre Arbeiten zu drei den Feldern des calls (nur auf Englisch verfügbar) vorstellten. Eine Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

> Die Paper können Sie in der Degrowth Mediathek ansehen und herunter laden.

> Weiterhin stellten wir unser Konzept in zahlreichen Vorträgen und Workshops vor. Wir bieten dazu weiterhin einen Bildungstag und einen Vortrag an.

> Falls Sie weitere Fragen zum Projekt haben können Sie sich gerne an Nina Treu wenden.